n e w | cortility-Lieferanteninsolvenzprozess für Netzbetreiber

Komfortable Bearbeitung der betroffenen Verträge

Bei Insolvenzen von Energieversorgen tragen Netzbetreiber nicht nur das Risiko offene Forderungen eintreiben zu können – sie müssen auch eine lückenlose Versorgung bei Endkunden gewährleisten. Netzbetreiber sind verpflichtet, schnell und unmittelbar die notwendigen Schritte einzuleiten.

Die von cortility entwickelte Lösung hilft, diese Aufgaben schnell und effizient zu erledigen. Der Insolvenzprozess eines Lieferanten wird über einen Selektionsreport gestartet, der es erlaubt z.B. über die Eingabe des insolventen Lieferanten, die betroffenen Verträge zu ermitteln und diese in einer ALV-Liste übersichtlich darzustellen. In dem ALV können dann die gewünschten Marktlokationen / Verträge ausgewählt und für diese der Insolvenzprozess gestartet werden.

Vorteile des Lieferanteninsolvenzprozesses

  • Selektion der betroffenen Verträge
  • Darstellung in einer übersichtlichen ALV-Liste
  • Zahlreiche Selektionsmöglichkeiten
  • Geringer manueller Aufwand
  • Folgebearbeitung im SAP-Standard
  • Kostengünstige Lösung / Implementierung

Beendigung der Zuordnung sowie Wechsel in die Grund– und Ersatzversorgung

Für jede von der Insolvenz betroffene Marktlokation wird ein eigener Prozess gestartet, der über ein Prozessdokument abgebildet wird. Hier wird zuerst geprüft, ob der Lieferant tatsächlich als insolvent gepflegt wurde und falls nicht, der Prozess abgebrochen. Ansonsten wird zum Prozessdatum ein Auszug angelegt, welcher auch befristet sein kann, wenn bereits ein Einzug eines weiteren Lieferanten in der Zukunft existiert. Anschließend wird entweder eine Infomeldung über die Beendigung der Zuordnung oder eine Aufhebung einer zukünftigen Zuordnung an den insolventen Lieferanten gesendet, je nachdem ob der Zählpunkt aktuell oder in der Zukunft von dem Lieferanten beliefert wird. 

Abb.: Selektionsmaske zur Ermittlung der betroffenen Verträge

Im nächsten Schritt wird dann der Prozess 1041 "Ersatzversorgungsbeginn" gestartet und eine Anmeldung zur EoG mit Transaktionsgrund ZC6 an den Ersatzversorger gesendet. Die EoG kann sowohl befristet (bei Einzügen anderer Lieferanten in der Zukunft) als auch unbefristet sein, was vom Prozess selbstständig erkannt wird. Der EoG-Prozess wird durchlaufen mit dem Ziel, den Kunden am Ende in die Ersatzversorgung  zu bringen.

 


Ansprechpartner

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Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie mit

Torsten Braun - Vertriebsbeauftragter - torsten.braun@cortility.de oder +49 (0) 7243 / 590-6135

Dirk Böning - Vertriebsbeauftragter - dirk.boening@cortility.de oder +49 (0) 7243 / 590-6141

 

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