UTILMD 5.0: wichtige Anforderung zum 1. April 2013 - neue cortility Lösung

22.02.

Die Formatanpassung zum 1.4.13 hat erhebliche Auswirkungen auf die Stammdaten und die Konstrukte im SAP I-SU.

» Zählpunktstruktur
Eine Neuerung für Netzbetreiber ergibt sich durch die Pflicht, komplexe Lieferstellen mit mehreren Zählpunkten allen Lieferanten mitzuteilen. 
Von komplexen Lieferstellen wird gesprochen, wenn es sich um errechnete Lastgänge (RLM) oder einen berechneten Verbrauch (SLP) handelt, die zur Abrechnung der Netznutzungsentgelte herangezogen werden.

Beispiele: Hinterschaltungsbeziehungen, Objekte mit mehreren Übergabestellen, SLP-Lieferstellen mit Erzeugung und Selbstverbrauch.

» Neue Begriffe
Parent (Z30): virtueller ZP mit errechnetem Verbrauch bzw. Lastgang
Child (Z31):Realer ZP mit Verbrauch bzw. Lastgang

Wir empfehlen ihr Versorgungsnetz, auf solche Konstrukte hin zu überprüfen und die Daten zur Übersicht zusammen zu stellen.   Um diese Nachrichten verschicken zu können, sind zusätzliche Informationen durch neue Objekte und Beziehungen im IS-U zu hinterlegen.

SAP bietet bisher keine entsprechende Funktionalität, um komplexe Lieferstellen als Stammdatenänderung zu übermitteln.

Die cortility  bietet Ihnen ein Programm auf Basis unseres Wechselbeleg-Monitors an, so dass Informationen, die nicht automatisch ermittelt werden, manuell ergänzt werden können. Wir beraten Sie gerne bei Customizing und Beispielkonstrukten, um alle für den UTILMD 5.0-Versand erforderlichen Daten im IS-U-Standard hinterlegen zu können und automatisch zu ermitteln.

Das Programm wird zukünftig bei Änderungen / Erweiterungen von komplexen Lieferstellen benötigt. Auch SLP-Lieferstellen mit Erzeugung (z.B. bei Installation einer PV-Anlage) und Selbstverbrauch sind nach unserer Auffassung davon betroffen und müssen kommuniziert werden.

Wir empfehlen, angesichts des kurzen Zeitfensters  für Installation und Tests, vorab eine Bestandsaufnahme in Ihren Netzen durchzuführen und ggf. eine Priorität für den Umbau und Versand festzulegen. Die Stammdaten sollten im Vorfeld zum 1.4.2013 umgebaut werden.

» Gerätestruktur
Weitere Anforderungen an die Stammdaten ergeben sich durch die Pflicht, den Zusammenhang zwischen folgenden Gerätetyp-Gruppen übermitteln zu müssen:

Mit Einführung  UTILMD 5.0 zum 01.04.2013 besteht die Pflicht des Netzbetreibers, die vor Ort eingebauten Geräte und Beziehungen, z.B. im Falle der Antwortnachricht auf Anmeldung, dem Lieferanten zu übermitteln. Für diese Geräte sind Gerätenummern zu übermitteln, z.B. um einem MSB/MDL die erforderlichen Informationen zur Verfügung stellen zu können.

Fehlende Geräte sind, soweit vorhanden, in den betreffenden Anlagen durch Einbau zu ergänzen. Die Geräte sind mit den technischen Details zum Datenaustausch anzulegen. Fehlende Daten müssen vor dem Versand manuell ergänzt werden.



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